Mitarbeiter/innen

„Jeder Tag gibt uns Raum für neue Möglichkeiten“

Netzwerk St. Josef
Johannes Tusch, Pflegeassistent und Fachsozialbetreuer im Netzwerk St. Josef in Mils, einer der Sozialen Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams, erzählt aus seinem Arbeitsalltag.

Ich bin seit 2007 als Pflegeassistent und Fachsozialbetreuer für Behindertenarbeit tätig. Seit ca. 5 Jahren arbeite ich 30 Stunden/Woche im Netzwerk St. Josef in Wohngruppen, derzeit in den Gruppen Kristall und Sonnenblume als stellvertretender Leiter. Das Netzwerk St. Josef ist mir damals aufgefallen, weil ein Bekannter dort gearbeitet hat. Er hat mir immer wieder positive Eindrücke von seinem Arbeitsplatz vermittelt. Ich wollte ohnehin einen beruflichen „Tapetenwechsel“ und den Einstieg in ein innovatives und familiäres Team konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Viel erleben, viel bewegen

Wenn ich versuche, meine Arbeit zu beschreiben, dann passt der Begriff Vielseitigkeit am besten. Es lässt sich kaum zusammenfassen, wie viele abwechslungsreiche Aufgaben wir täglich leisten und wie kreativ und eigenverantwortlich wir uns dabei engagieren. Wir unterstützen die KlientInnen ja nicht nur bei der üblichen Tagesroutine wie der Körperpflege und dem Essen. Ich fühle mich in unzähligen anderen Bereichen gefragt und positiv gefordert. Das reicht manchmal von der Funktion, die ein guter Freund erfüllt, über die Beratung, die ein persönlicher Life-Coach einbringt, bis hin zur Unbeschwertheit und Aufmerksamkeit, die man als Spielkamerad schenkt. Jeder Tag ist voller neuer Möglichkeiten, genau diese Vielfalt macht meinen Arbeitsalltag so spannend – es ist immer etwas los und ich habe immer das Gefühl, etwas weiterzubringen und zu bewegen.

Halt im Team

Teamarbeit ist in meinem Job sehr wichtig und unser Team funktioniert harmonisch. Wir bringen unsere Meinungen ein und tauschen dabei auch recht unterschiedliche Erfahrungen und Positionen aus. Ich finde es besonders gut, dass wir immer einen/n AnsprechpartnerIn haben und Vorschläge beisteuern können, die dann so gut wie möglich auch umgesetzt werden. Etwa um unsere Arbeitsabläufe zu verbessern oder den Arbeitsaufwand besser bewältigen zu können. Ich denke, dass jede/r seinen Beitrag zur guten Kommunikation leisten muss und sich auch jede/r im Team auf seine Art engagieren soll, um dann auch von den gemeinsamen Stärken zu profitieren.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich in den letzten Jahren beruflich gut entwickeln konnte und vieles gelernt habe.

Johannes Tusch

Pflegeassistent und Fachsozialbetreuer

Spaß ist ansteckend

Ich spiele Schlagzeug und wir haben in unserer Wohngruppe eine Trommel, auf der ich manchmal spiele. Ein Klient spricht besonders positiv darauf an, wenn ich trommle. Er beginnt sofort zu strahlen und sobald ich ihm die Trommel auf den Schoß lege, versucht er mein Spiel aufzugreifen und es auf seine Art und Weise umzusetzen. Der Spaß, den er dabei hat, ist ansteckend, wir teilen dann einfach unsere Begeisterung für die Musik – für mich sind dies die kleinen, unbeschwerten Momente, die dem Tag etwas Besonderes verleihen und die Freude an der Arbeit aufrechterhalten. Auch wenn ich es nicht immer im gleichen Ausmaß umsetzen kann, ist es mir in meiner Arbeit sehr wichtig, dass ich so oft wie möglich individuell und ausgiebig auf die KlientInnen eingehen kann, denn dadurch entstehen eben auch solche Erfolgserlebnisse.

Was mir besonders wichtig ist

Das Netzwerk St. Josef gibt uns in der Betreuung und Begleitung von KlientInnen genau dieses Zugehen auf jeden Einzelnen als wichtigen Wert und Leitbild der Sozialen Einrichtungen vor. Ich schätze das sehr, denn dadurch habe ich die Möglichkeit, meine Arbeit so zu gestalten, dass sie erkennbar etwas bewirkt. Die individuellen Bedürfnisse jeder und jedes Einzelnen stehen im Vordergrund.

Das gute Gefühl ...

Wir erfüllen keinen sturen Plan, sondern eine anspruchsvolle Aufgabe an und mit Menschen, die uns anvertraut sind. Dabei erreichen wir unsere Ziele nur mit Rücksichtnahme auf das Tempo der KlientInnen, der Zeitfaktor ist untergeordnet. Ich kann jedem Klienten und jeder Klientin die persönliche Unterstützung und Hilfe geben, die er bzw. sie benötigt, um ein abwechslungsreiches, erfülltes Leben zu führen und in die Gesellschaft inkludiert zu sein. Das Schöne sind die sichtbaren Entwicklungsschritte der KlientInnen und das gute Gefühl, sie dabei entscheidend begleitet zu haben.

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